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Neuer Augen-OP-Simulator am Universitätsklinikum Bonn

Mittwoch, 7. Juli 2021

/DUSKO, stock.adobe.com

Bonn – Die Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat einen neuen Simulator für mikrochi­rurgische Eingriffe am Auge in Betrieb genommen. Assistenz- und Fachärzte können damit komplizierte Operationen trainieren.

Dafür sitzt der angehende Operateur am Operationsmikroskop und kann die virtuellen OP-Instrumente realitätsnah im künstlichen Auge führen, das per Computer gesteuert dabei wie ein echtes reagiert.

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„Bevor ein Patient operiert wird, kann so bereits im Vorfeld ein hoher Qualitätsstandard eingeübt werden. Hierzu zählt auch das Komplikationsmanagement“, sagte Frank Holz, Direktor der Universitäts-Augen­klinik Bonn. Operationen am Auge werden heute laut der Klinik mit einem stereoskopischen Operations­mikroskop minimal invasiv ausgeführt.

„Diese Eingriffe sind nicht einfach und fordern dem Operateur eine hohe Präzision ab. Mit der Anschaff­ung eines High-End-Operationssimulators steht angehenden Augenärzten am Universitätsklinikum Bonn nun eine neuartige Trainingsmöglichkeit zur Verfügung, mit der sie ohne Risiko für einen Patienten ihre mikrochirurgischen Fähigkeiten üben können“, hieß es aus der Klinik.

Der Simulator ermöglicht wegen seiner realitätsnahen inneren Struktur des Auges Simulationseingriffe am Glaskörper und der Netzhaut und dort auch an der Makula, dem schärfsten Punkt des Sehens. Dabei steht dem Operateur eine breite Auswahl virtueller Operationsinstrumente zur Verfügung.

„Regelmäßiges Training mit dem Simulator erhöht die chirurgische Kompetenz in komplexen Aufgaben einschließlich der Glaskörperausschneidung, dem Peeling der inneren Grenzmembran sowie der Entfernung von diabetischen und epiretinalen Membranen“, hieß es aus Bonn. © hil/aerzteblatt.de

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