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Studie: Priorisierte Impfung für 30.000 Jugendliche und Studenten

Freitag, 9. Juli 2021

Siegen – Wissenschaftlich begleitet sollen Kinder ab zwölf Jahren, Jugendliche und Studierende im nord­rhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein bevorzugt geimpft werden. Ab Dienstag erhalten sie im Rahmen einer Studie im Impfzentrum in Siegen ein Impfangebot, wie die Projektbeteiligten heute erklärten.

Zielgruppe sind demnach rund 30.000 junge Menschen von Schulen und Berufsschulen aus dem Kreis und der Universität in Siegen. Die Forscher der Universität des Saarlandes sowie der Universitäts-Kin­derklinik in Bochum wollen herausfinden, wie sich eine solche Querschnittsimpfung auf das Infektions­geschehen aus­wirkt und mit einer Befragung ermitteln, was die Beweggründe junger Menschen für eine Coronaimpfung sind.

Aus Sicht der Mediziner, die die Studie betreuen, überwiegt der Nutzen einer Coronaimpfung auch in der jüngeren Altersgruppe das Risiko schwerer Nebenwirkungen deutlich. Eine priorisierte Impfung der jungen Leute ermögliche eine rasche Rückkehr in den gewohnten schulischen und universitäten Alltag, betonten sie. Dieser sei dringend notwendig – auch um andere psychische und gesundheitliche Folgen der fehlenden Teilhabe abzumildern.

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Bislang gibt es in Deutschland keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Impfungen für diese Altergruppe zur Zeit im wesentlichen nur für Vorerkrankte.

Mit dem für diese Altersgruppe zugelassenen Impfstoff von Biontech können aber auch Kinder ab zwölf nach individueller Entscheidung von Eltern mit ihren Kindern und den Ärzten eine Immunisierung bekommen. © dpa/aerzteblatt.de

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Pocahontas26
am Freitag, 9. Juli 2021, 22:44

Ist die STIKO ein Hanswurst bei den Ärzten?

Da die STIKO bisher die Impfungen eher befördert als verhindert hat, sollte es jedem praktizierenden Arzt zu denken geben, wenn sie eben KEINE Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ohne Vorer-krankungen abgibt - trotz des politischen Drucks. Es gibt bisher viel zu wenig Kenntnisse, wie die Impfstoffe bei den Kindern/Jugendliche wirken werden. Welcher Arzt gibt sich dafür her? Ist das Impfen so eine lukrative Sache, dass man sich den Verdienst nicht entgehen lassen will? Übernehmen die Ärzte, die Kinder impfen, für deren Wohlergehen auch in der Zukunft eine persönliche Verantwortung? Wozu gibt es dann die STIKO? Und war da nicht noch die fehlende oder nicht fertig ausgereifte Blut-Hirnschranke bei Kindern? Lassen diese Ärzte auch ihre eigenen Kinder oder verwandte Kinder an diesem Experiment teilnehmen?
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