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Ärzteschaft

KBV erinnert an doppelte Coronaimpfstoff­bestellung

Montag, 12. Juli 2021

/picture alliance, Fabio Cimaglia, IPA

Berlin – Praxen müssen bis morgen (13. Juli, zwölf Uhr) ihren SARS-CoV-2-Impfstoffbedarf für die kommende und die übernächste Woche anfordern – also für zwei Wochen. Daran erinnert die Kassen­ärztliche Bundesvereinigung (KBV). Grund ist die Umstellung des Liefer- und Bestellprozesses.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will den Impfstoff ab der 30. Kalenderwoche nicht mehr nach der Einwohnerzahl je Bundesland, sondern nach dem Bedarf verteilen. Dazu sei es erforderlich, dass die Arztpraxen den Impfstoff zwei Wochen im Voraus und damit früher als bisher bestellten. Wegen die­ser Umstellung sei es erforderlich, für zwei Wochen zu bestellen.

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Bei der Impfstoffbestellung für die Woche vom 19. bis 25. Juli gibt es weiterhin keine Höchstbestell­men­ge für Erst- und Zweitimpfungen: Ärzte geben auf den Rezepten an, wie viele Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty und wie viele Dosen COVID-19-Impfstoff Vaxzevria sie in der Woche benötigen.

„Da diesmal für zwei Wochen Impfstoff bestellt wird, schreiben sie außerdem auf die Rezepte ‚Bestel­lung für die 29. KW‘“, bittet die KBV. Von Johnson & Johnson kommt laut dem BMG keine Lieferung für die 29. Kalenderwoche.

Impfstoffbestellungen für Zweitimpfungen werden laut der KBV vorrangig bedient. Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sollten darauf achten, zunächst Impfzyklen, die mit Biontech/Pfizer begonnen wurden, innerhalb des gemäß der Zulassung vorgesehenen Abstands von maximal sechs Wochen abzuschließen.

Die Impfstoffbestellung für die Woche vom 26. Juli bis 1. August – also die 30. Kalenderwoche – erfolgt erstmals nach einem neuen bedarfsabhängigen Verfahren: Die Vertragsärzte melden der Apotheke dazu bis morgen Mittag ihren Bedarf an Impfstoff von Biontech/Pfizer und von Astrazenca für die Woche.

Die Rezepte kennzeichnen sie mit dem Zusatz „Bestellung für die 30. KW“. BMG und Großhandel werden nach Eingang der Bestellungen den Bedarf erfassen und die Zuteilung vornehmen, hieß es seitens des Ministeriums.

Auch in der 30. Kalenderwoche wird kein Impfstoff von Johnson & Johnson zur Verfügung stehen. Nach Informationen des BMG ist derzeit noch nicht absehbar, ab wann dieser Impfstoff den Arztpraxen wieder angeboten wird. © hil/aerzteblatt.de

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