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Politik

Söder kündigt Konzept „Impfen to go“ an

Montag, 12. Juli 2021

/picture alliance, Nicolas Armer

München – Mit Impfanreizen und einfach zugänglichen Impfangeboten will Bayern das Coronaimpf­tem­po erhöhen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte für die morgige Kabinettssitzung ein Konzept un­ter anderem mit „Impfen to go“ und Impfungen an „ungewöhnlichen Orten“ an.

„Wir sind im Wettlauf mit der Zeit – mit der Delta-Variante“, sagte er heute beim Besuch des Münchner Impfzentrums, wo Impfungen für Schüler der Abschlussklassen in München starteten. „Ich glaube, das Angebot muss noch näher an die Menschen kommen.“

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Man müsse das Angebot so breit wie möglich aufstellen und wolle dazu Partner etwa aus der Wirtschaft, der Gastronomie und dem Sport gewinnen. Auch die aufwendigen Registrierungen vorab machten auf Dauer keinen Sinn. Wer geimpft werden wolle, solle hingehen können und die Impfung bekommen. Söder verwies auch darauf, dass er schon vor einiger Zeit auch von Supermärkten gesprochen habe.

Söder versprach zudem „mehr Freiheit“ für vollständig Geimpfte. „Vollständige, unbeschwerte Freiheit gibt es nur mit Impfen. Ohne Impfen keine Freiheit – jedenfalls nicht so in der Form, wie wir es uns vor­stellen.“ Unter anderem sollten Quarantäneregeln für den Urlaub für zweifach Geimpfte nicht mehr gel­ten.

Söder stellte aber auch eine Verbindung zwischen mehr Impfungen gerade unter Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen und weiteren Öffnungsschritten her. „Je mehr junge Leute geimpft sind, und zwar zweifach, desto leichter können wir zum Beispiel auch bestimmte Angebote wie Clubs oder Diskotheken wieder in Erwägung ziehen“, argumentierte er.

Finanzielle Anreize für Impfungen lehnte Söder dagegen als „nicht angemessen“ ab. Er bekräftigte auf der anderen Seite allerdings auch, eine formale Corona-Impfpflicht wolle man weiter „auf keinen Fall“.

Söder macht aber weiter Druck auf die Ständige Impfkommission (STIKO) – er hofft auf eine schnellere generelle Coronaimpfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren.

Seinen Informationen nach solle wohl bis Mitte, Ende August nochmals über eine mögliche Empfehlung nachgedacht werden – da sei es für den normalen Schulstart nach den Sommerferien allerdings „ganz nüchtern zu spät“, sagte er.

Bisher hat die STIKO keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausge­sprochen. Sie empfiehlt die Impfung in der Altersgruppe bisher nur bei bestimmten Vorerkrankungen. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #573456
Dr.med.Karl-Heinz Herdrich
am Dienstag, 13. Juli 2021, 10:15

Dr.med Karl-Heinz Herdrich 79341Kenzingen Üsenbergerstrasse 16

In der jetzigen Phase wäre es angebracht , gerade für die unschlüssig, womöglich gar auch Widerständen zur Impfung erstmal nu eine Impfung anzu zubieten. Zumal eine Serumkrankeit durch eine Zweitimpfung sowohl gerade auf alle Fälle mindestens Grades bei m-RNA-Impfstoff und ganz besonders Verwechhslungen , also zweimalige Erstimpfstoff tatsächlich vermieden werden. LOgischerweise nur eine einzelne Impfung auf alle Fälle gerade bei Coronavirus bei jungen Menschen. Die zweite Impfung nach 6 Monaten, 1 Jahr. Wissenschaftliche Auswertung folgen. FREIHEIT in der eigene n Sache GG, auch ärztliche Therapiefreiheit, gerade wenn und da eine deutlich höhere Herdenimmunität wegen anzunehmebder Grauzone Bereich bereits erfolgte Infektionen sicherlich vorhanden sind.
Nunmehr klare Pping Pong Infektionen auch durch Varianten, die tatsächlich lediglich einen vermeintliche Erstdiagnose widerspiegeln
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