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Ausbildungs­vergütung: Öffentliche Pflege zahlt anfangs am besten

Dienstag, 13. Juli 2021

/picture alliance, Jan Woitas

Düsseldorf – Der Mangel an Pflegekräften hat Auszubildenden in der Pflege den Spitzenplatz bei den tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland verschafft. Sie müssen allerdings nach einem Tarif­vertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt werden, wie das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozial­wissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung heute berichtete.

Pflegekräfte im ersten Ausbildungsjahr verdienen demnach 1.161 oder 1.163 Euro im Monat, je nachdem, ob für sie der Tarifvertrag für den Bund und die Kommunen oder der für die Länder gilt. In privaten Pfle­ge­einrichtungen ohne Tarifvertrag könne die Ausbildungsvergütung hingegen auch deutlich geringer aus­fallen, betonte das WSI.

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Den Spitzenplatz bei der Bezahlung verliert die Pflege allerdings mit zunehmender Ausbildungszeit. Im dritten Lehrjahr verdienen Auszubildende im westdeutschen Bauhauptgewerbe mit 1.495 Euro im Monat am besten, in der Pflege werden 1.328 und 1.333 Euro gezahlt.

Die Unterschiede bei der tariflichen Bezahlung von Auszubildenden sind nach wie vor erheblich. Die geringsten Ausbildungsvergütungen werden demnach in der Floristik (634 Euro in West- und 425 Euro in
Ostdeutschland) und im Friseurhandwerk (575 Euro in Nordrhein-Westfalen und 325 Euro in Thüringen) gezahlt.

In der ostdeutschen Floristik und im thüringischen Friseurgewerbe liege die Ausbildungs­vergütung sogar unterhalb der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung von 550 Euro im Monat. © dpa/aerzteblatt.de

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