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Politik

Ruf nach mehr Werbung für Coronaimpfkampagne wird lauter

Mittwoch, 14. Juli 2021

/Prostock-studio, stock.adobe.com

Berlin – Immer mehr Politiker und Verbände machen sich für eine offensivere und sichtbarere Werbe­kam­pagne für Coronaimpfungen stark, um schnell auch Unentschlossene zu überzeugen.

„Die Impf­kampagne sollte unter anderem auch mit TV-Spots beworben werden“, sagte der Chef der Links­fraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die SPD-Bundestagsab­geordnete Bärbel Bas kritisierte, dass etwa die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bislang „kaum sichtbar“ sei.

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„Die bestehenden Angebote reichen offenbar nicht aus, um ausreichend Impfwillige zu erreichen“, sagte die Vize-Fraktionschefin der Sozialdemokraten dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) heute. Hier sei Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) gefragt. „Wir müssen die Informations­kampagne deutlich ausbauen. Wir brauchen mehr Werbung und Aufklärung“, forderte die Gesundheits­expertin.

„Wir müssen auf allen Kanälen versuchen, Menschen anzusprechen, die sich beim Impfen bisher zurück­halten“, sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, den Zeitungen der Funke Medien­gruppe heute. Es müsse einfacher werden, sich auch außerhalb von Impfzentren und Arztpraxen impfen zu lassen. Impfmüdigkeit dürfe sich nicht durchsetzen, die Zahl der Impfungen müsse wieder steigen.

Gestern hatte sich bereits der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Klaus Reinhardt, für eine intensivere Werbung für Coronaimpfungen auch im Fernsehen ausgesprochen. „Ich vermisse den TV-Spot zum Im­pfen vor der Tagesschau. Und dann müssen wir direkt vor Ort informieren, und zwar genau da, wo die Impfbereitschaft bisher gering ist. Wir müssen auf die Menschen zugehen“, hatte Reinhardt der Rhei­ni­schen Post gesagt.

In Deutschland waren mit Stand gestern (10.05 Uhr) 43 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft. 48,8 Millionen Menschen (58,7 Prozent) hatten bis dahin nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mindestens eine Impfdosis verabreicht bekommen.

Gestern warben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spahn (beide CDU) mit einem Appell für die Mög­lich­keit der Schutzimpfung. „Eine Impfung schützt nicht nur Sie, sondern auch immer jemandem, dem Sie nahe stehen, der Ihnen wichtig ist, den Sie lieben“, sagte Merkel. © dpa/aerzteblatt.de

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PointVital
am Mittwoch, 14. Juli 2021, 18:22

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