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Politik

Corona: Inzidenz steigt sprunghaft an

Freitag, 16. Juli 2021

/Romolo Tavani, stock.adobe.com

Berlin – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Ins­tituts (RKI) heute Morgen lag sie bei 8,6 – am Vortag betrug der Wert 8,0 und davor 7,1. Beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli waren es noch 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1.456 Coronaneu­infektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen von heute Morgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.04 Uhr wiedergeben.

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Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 949 Ansteckungen gelegen. Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Coronaeinschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausge­lau­fenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stär­ker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 18 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.741.781 nachge­wie­sene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele In­fektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.638.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteili­gung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.337.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl ist zuletzt ebenfalls drastisch gestiegen. Der R-Wert lag nach RKI-Daten vom Freitag bei 1,38 (Vortag 1,33) und befand sich damit seit rund zehn Tagen über dem Wert von 1.

Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 138 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert an­haltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1. © dpa/aerzteblatt.de

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