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Dritter Athlet im olympischen Dorf positiv auf Corona

Montag, 19. Juli 2021

Ondrej Perusic/picture alliance, dpa | Petr Sznapka

Tokio – Vor Beginn der Olympischen Spiele von Tokio ist der dritte Sportler im Athletendorf positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Beachvolleyballspieler Ondrej Perusic sei betroffen, teilte das Nationale Olympische Komitee Tschechiens heute mit.

Noch am Vormittag hatten die Olympiaorga­nisatoren erklärt, dass nach den ersten beiden Coronafällen im olympischen Dorf keine weiteren dortigen Neuinfektionen bei Sportlern festgestellt worden seien.

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Perusic zeige keine Krankheitssymptome, ein PCR-Test habe aber das Ergebnis eines vorhergehenden Schnelltests bestätigt, sagte Delegationsleiter Martin Doktor. Der 26 Jahre alte Sportler wurde den Angaben zufolge von den übrigen Athleten getrennt und in ein eigens für solche Fälle bestimmtes Hotel gebracht.

Aufgrund der Quarantäneregeln dürfte er nun am 26. Juli nicht gemeinsam mit seinem Kolle­gen David Schweiner im olympischen Beachvolleyballturnier antreten, hieß es weiter. Die tschechische Delegation will über eine Verschiebung der Begegnung verhandeln.

Dazu wurde auch eine Turnerin aus den USA in einem Trainingslager positiv getestet, wie die Stadt Inzai der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge mitteilte, wo sich die Amerikanerinnen vorbereiten.

In ihrem heute Morgen veröffentlichten Coronatagesbericht hatten die Olympiaorganisatoren mitgeteilt, dass es drei neu ermittelte Fälle gebe – einen Olympiaangestellten, einen Leiharbeiter und einen Jour­na­listen. Die Zahl der seit 1. Juli im Olympiaumfeld offiziell von den Olympiamachern registrierten Corona­infektionen stieg damit offiziell auf 58.

Am Vortag waren demnach zehn neue Fälle festgestellt worden, darunter drei Athleten. Betroffen waren unter anderem zwei Fußballer aus dem südafrikanischen Team, die bereits im olympischen Dorf wohn­ten.

„Wir halten das Risiko minimal, aber es ist unvermeidlich, dass wir einige Fälle haben“, hatte Christophe Dubi, Olympiadirektor des Internationalen Olympischen Komitees, gestern gesagt. „Wir glauben, dass wir die Lage im Griff haben“, sagte Hidemasa Nakamura, der Leiter der zuständigen Abteilung des Organisa­tionskomitees. © dpa/aerzteblatt.de

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