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Ärzteschaft

Ärzte diskutieren den Coronaimpfschutz von Kindern und Jugendlichen

Dienstag, 20. Juli 2021

/New Africa, stock.adobe.com

Münster/München – Bei der Frage um die Coronaimpfung für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren haben die Bayerische Lan­des­ärz­te­kam­mer (BLÄK) und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) die Unabhängigkeit der Ständigen Impfkommission (STIKO) betont.

Man müsse der fachlichen Expertise der STIKO vertrauen und dürfe keinen politischen Druck ausüben, erklärten Wolfgang Krombholz, Vorstands­vorsitzender der KVB, und Gerald Quitterer, Präsident der BLÄK.

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Auf eine Impfempfehlung auch für Zwölf- bis 17jährige hofft hingegen die Ärztekammer Westfalen-Lippe.

„Wenn wir nicht schnell handeln, um die gesamte Jugend vor dem Virus zu schützen, wird sich Corona auch in dieser Altersgruppe unaufhaltsam ausbreiten“, warnte der Kammerpräsident Hans-Albert Gehle zusammen mit dem Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums Münster, Hugo Van Aken. „Die Alternative für die Über-Zwölfjährigen lautet: Impfen oder Infizieren“, so ihre Bot­schaft.

Das Impftempo bei Erwachsenen erhöhen will unterdessen das Bundesland Bayern. Die Landesregierung hat ein entsprechendes Konzept mit „Impfen to go“ und Impfungen an „ungewöhnlichen Orten“ in Bayern angekündigt.

Quitterer mahnt bei diesem Vorstoß die notwendigen Rahmenbedingungen an: Die Formu­lierung „Im­pfen to go“ dürfe nicht über die Ernsthaftigkeit dieser ärztlichen Leistung hinwegtäuschen.

„Bei aller möglichen Werbewirksamkeit sind auch bei einem niederschwelligen Impfangebot die Sorg­faltspflicht in den Aufklärungsgesprächen zwischen Arzt und Patient, die nötigen Hygienestandards und Notfallkonzepte – falls nötig bei allergischen Reaktionen nach einer Impfung – einzuhalten“, so der BLÄK-Präsident. © hil/aerzteblatt.de

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