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Politik

Bayern will Millionen in Krankenhausbau investieren

Dienstag, 20. Juli 2021

/picture alliance, Bodo Schackow

München – Bayern will in den Jahren 2022 bis 2025 rund 346 Millionen Euro in Krankenhausbauten in­vestieren. Das kündigte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Klaus Holetschek (CSU) heute nach einer Sitzung des Ka­bi­netts in München an.

„Mit diesen Maßnahmen setzen wir unsere konsequente Förderpolitik für eine moderne, qualitativ hoch­wertige Versorgung mit leistungsfähigen Kliniken für die Patientinnen und Patienten in allen Regionen fort“, sagte Holetschek.

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Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) betonte, trotz der derzeit hohen Belastungen für den Staatshaushalt habe das Kabinett ein klares Zeichen für die besonders große Bedeutung der Kranken­haus­versorgung gesetzt. Das Personal in den Krankenhäusern leiste jeden Tag Herausragendes.

Insgesamt gebe der Freistaat auch in diesem Jahr 643 Millionen Euro für seine Krankenhäuser aus - neben Investitionen umfasse dieser Posten etwa auch Pauschalmittel.

Als herausragende Investitionsprojekte bezeichnete die Regierung unter anderem das Kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg am Inn mit 45,89 Millionen Euro, das Klinikum Landshut mit 34,55 Millionen Euro, das Klinikum am Europakanal Erlangen mit 35,99 Millionen Euro und die Rotkreuzklinik Lindenberg mit 41,85 Millionen Euro.

Zusammen mit den bereits laufenden Vorhaben seien damit insgesamt Investitionen in Höhe von fast 3,4 Milliarden Euro für Bayerns Krankenhäuser eingeplant, 60 Prozent davon flössen in den ländlichen Raum. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Dienstag, 20. Juli 2021, 22:05

Verstehendes Lesen

ist offensichtlich nicht die Paradedisziplin bei Wutbürgern. Auch wenn ich mich in Bayern nicht übermäßig gut auskenne, werden in dem o.g. Artikel einige konkrete Beispiele genannt. Und dort geht es , soweit es der Blick aus der Ferne zulässt, weniger um Krankenhausneubauten, sondern eher um Modernisierungen und Umstrukturierungen bestehender Kliniken. Wenn es also um Anmerkungen zu konkreten Baumaßnahmen geht, wären diese durchaus hier angebracht. Undifferenzierte Wutausbrüche sind hier einfach deplatziert.
Avatar #735550
rp__bt
am Dienstag, 20. Juli 2021, 20:58

Danke, Kollege Murke...

Sie sprechen mir aus der Seele.
Avatar #775352
Murke
am Dienstag, 20. Juli 2021, 18:30

Und wenn sie fertig sind, dann an die Chinesen verkaufen?

Ihr könnt garnicht so viele Khs. bauen, wie sie anderen Ortes geschlossen werden. Das ist ein zynischer Witz! Selbst wenn die neuen Bauten stehen und dieses unmenschliche, lukrative Pauschal-Erstattungssystem bleibt, werden sich die "Investoren" dann wieder satt fressen an ihren Gewinnen.
Außerdem wird in wenigen Jahren überhaupt kein qualifiziertes Personal mehr existieren. Alle "Dienstleistungen" werden "ausgelagert" und selbst zum Pfannenlehren werden sich Firmen anbieten mit Kloo-Fachpflegern aus Polen oder sonstwoher. Den "Krankenkassentopf" wird sich allerdings der gerade zuständige Finanzminister ganz persönlich unter den Nagel reißen.
Das Gesundheitssystem in D ist im Foramen ani und wird sich nie mehr erholen, weil der Teufel immer auf den größten Haufen ... macht. Ein Krankenhaus, das Gewinn erwirtschaften muß, ist ein Unding, was man sich 50 Jahre lang in D garnicht vorstellen konnte, aber jetzt zur Regel geworden ist. Das nennt man dann "Daseinsfürsorge"? Ja, vielleicht, aber nicht für die Bevölkerung!
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