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Experten sehen Sicherheitslücke beim Grünen Coronapass in Österreich

Mittwoch, 21. Juli 2021

/picture alliance, HELMUT FOHRINGER, APA, picturedesk.com

Wien – Die App zur Speicherung des sogenannten Grünen Coronapasses in Österreich weist nach Darstell­ung von Experten Sicherheitsmängel auf. Der benötigte QR-Code lasse sich relativ leicht fälschen, berich­tete das Onlinemedium futurezone.at unter Berufung auf Studierende der Hochschule Hagenberg.

In der App können Getestete, Geimpfte und Genesene ihre entsprechenden Nachweise speichern. Dafür müssen sie QR-Codes einscannen, die auf den offiziellen Dokumenten über die Webseite des Gesundheits­portals heruntergeladen werden können.

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Die Studenten stellten fest, dass dabei nicht geprüft wird, ob der QR-Code tatsächlich gültig ist. Die Über­prüfung erfolge erst durch den Scan mit der zweiten App „Green Check“ vor Ort durch das Personal in Restaurants, beim Friseur oder auf Reisen.

Allerdings findet erfahrungsgemäß diese Überprüfung im Alltag nicht immer statt. Das Gesundheitsministe­rium kündigte eine Behebung der Sicherheitslücke mit dem nächsten Update an.

In Deutschland überprüft etwa die App des Robert Koch-Instituts direkt beim Hinzufügen des Zertifikats, ob der QR-Code überhaupt gültig ist. Falls nicht, kann das Zertifikat gar nicht in der App gespeichert werden. © dpa/aerzteblatt.de

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