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Ausland

Neun Coronainfektionen: Hunderte Flüge in China gestrichen

Mittwoch, 21. Juli 2021

/picture alliance, Xinhua News Agency, Ji Chunpeng

Nanjing – Nach der Entdeckung von neun Coronainfektionen unter Mitarbeitern des Flughafens von Nanjing sind heute in der ostchinesischen Stadt mehr als 300 Flüge gestrichen worden. Schon am Vortag waren mehr als 100 Flüge abgesagt worden, wie die Behörden berichteten.

In vier Gebieten nahe des Flughafens gab es Massentests. Wer die acht Millionen Einwohner zählende Metropole verlassen will, muss jetzt einen negativen Coronatest nachweisen. Die Infektionen waren bei Routineuntersuchungen festgestellt worden.

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Bei neuen Tests wurden heute acht weitere Ansteckungen unter Mitarbeitern des Flughafens festgestellt, so dass die Gesamtzahl auf 17 stieg, wie das Staatsfernsehen berichtete. 157 enge Kontakte wurden aus­gemacht. Der Vizebürgermeister von Nanjing sagte, es bestehe die Möglichkeit, dass das Virus am Flug­hafen aus dem Ausland eingeschleppt worden sei.

China hat das Virus weitgehend im Griff und verzeichnet meist nur lokal begrenzte, kleinere Ausbrüche. Gegenwärtig hat auch die südwestchinesische Provinz Yunnan, die an das schwer von COVID-19 heimge­suchte Myanmar grenzt, mit Infektionen zu kämpfen.

Besonders die Präfektur Dehong ist betroffen. 267 Infizierte seien in Krankenhäusern, so die Nachrichten­agentur Xinhua. Darunter seien 82 lokale Übertragungen. Auch wurden 31 asymptomatische Fälle gemel­det.

Seit mehr als einem Jahr hat sich das Leben in China, wo im Dezember 2019 weltweit die ersten Infektio­nen mit der neuen Viruserkrankung entdeckt worden waren, wieder weitgehend normalisiert. Die Behör­den verfolgen eine strenge „Null-COVID-Politik“.

Bei Ausbrüchen wird sofort mit Massentests, Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverfolgung und Quaran­täne reagiert. Auch gelten scharfe Beschränkungen für Einreisende, die mindestens zwei Wochen in eine Quarantäneeinrichtung müssen. Die grüne Grenze zu Myanmar ist allerdings recht durchlässig, so dass jetzt streckenweise ein hoher Grenzzaun errichtet wurde. © dpa/aerzteblatt.de

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