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Neues Kinderpalliativ­zentrum für Sachsen

Donnerstag, 22. Juli 2021

/pingpao, stock.adobe.com

Dresden – Ein neues Kinderpalliativzentrum soll Kinder und Jugendlichen mit lebenslimitierenden Er­krankungen sachsenweit qualifiziert beraten und unterstützen. Initiiert hat die Einrichtung das Universi­tätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

„Wenn Kinder und Jugendliche lebensbedrohlich oder gar unheilbar erkranken, dann bricht für sie und ihre Familien eine Welt zusammen“, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Umso wichtiger seien für die Betroffenen eine enge Begleitung und die bestmögliche medizinische Betreuung, im stationären Bereich aber auch im häuslichen Umfeld.

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Basis für das neue Zentrum ist der vor 20 Jahren begonnene Aufbau einer flächendeckenden, ambulanten Kinderpalliativversorgung in Sachsen.

„Bei unserer Arbeit kristallisierte sich heraus, dass es auch im stationären Bereich Handlungsbedarf gibt“, erklärte Silke Nolte-Buchholtz, Leiterin des Sächsischen Kinderpalliativzentrums. Kinder mit lebenslimi­tie­renden Erkrankungen wechselten aufgrund von krankheitsbedingten Krisen häufiger zwischen häusli­cher und stationärer Versorgung.

Um dies in bestimmten Fällen ganzheitlich begleiten zu können, habe man das Konzept des Sächsischen Kinderpalliativzentrums entwickelt. Im Rahmen des Zentrums bietet ein Team aus Pädiatern, Pflegekräf­ten und psychosozialen Mitarbeitern den versorgenden Kinderkliniken Beratung, Unterstützung, Beglei­tung und Weiterbildung an.

„Dank deutlich verbesserter Diagnostik und innovativer Therapien gelingt es uns immer häufiger, Kinder und Jugendliche mit lebenslimitierenden Erkrankungen so gut zu versorgen, dass sie und ihre Familien eine Perspektive für ein längeres Überleben erhalten,“ betonte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Damit sei aber auch die Herausforderung verbunden, ihnen eine größt­mögli­che Lebensqualität zu sichern. © hil/aerzteblatt.de

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