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Verband formuliert Anforderungen an digitales Gesundheitswesen

Donnerstag, 22. Juli 2021

/sdecoret, stock.adobe.com

Berlin – Impulse an die künftige Bundesregierung für eine digital unterstützte Gesundheitsversorgung hat heute der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) vorgelegt.

Grundsätzlich brauche es aus Sicht des Verbandes einer konsequenten Förderung sowie spezifischer politischer Rahmenbedin­gungen, damit klassische und digitale Methoden künftig Hand in Hand gehen.

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So müssten unter anderem hybride Modelle in der Regelversorgung gefördert und umfassende digitale Prozesse rund um die sogenannten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) eingeführt werden, be­tont der SVDGV.

„Ein modernes, zukunftsfähiges Gesundheitswesen erreichen wir nicht, wenn wir bisherige Prozesse ein­fach aus dem Analogen ins Digitale übertragen“, sagte Anne Sophie Geier, Geschäftsführerin des SVDGV.

Vielmehr benötige man strukturelle Rahmenbedingungen, die neue Ansätze gezielt förderten und gleich­zeitig bestehende digitale Lösungen breit in der Versorgung verankerten. „Dies ist unserer Ansicht nach eine entscheidende Aufgabe der künftigen Bundesregierung“, so Geier.

Insbesondere dränge eine baldmögliche Fertigstellung der Verordnung zu den Digitalen Pflegeanwen­dun­gen (DiPA) sowie das Schaffen eines strukturellen Rahmens für telemedizinische Versorgungsleis­tungen.

Bedeutsam sei, so der SVDGV, auch eine hohe Digitalkompetenz aller im Gesundheitswesen Tätigen. Digitaliserung müsse integraler Bestandteil der medizinischen und pflegerischen Ausbildung werden. © EB/aha/aerzteblatt.de

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