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Coronaimpfung für Jugendliche in NRW in Impfzentren möglich

Donnerstag, 22. Juli 2021

/picture alliance, Frank Hoermann, Sven Simon

Düsseldorf – Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen (NRW) können künftig auch Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren gegen SARS-CoV-2 impfen. „Das Land stärkt mit seiner Entscheidung die medizi­nische Wahlfreiheit der Eltern“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU).

Er betont aber, dass die Zentren dabei die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) streng beachten. Diese raten zur Impfung gegen das Coronavirus für Kinder und Jugend­liche ab zwölf Jahren ausschließlich bei bestimmten Vorerkrankungen oder bei einem regelmäßi­gen Kon­takt zu Personen mit erhöhtem Risiko schwerer Krankheitsverläufe, die selbst nicht geimpft werden können.

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Gemäß STIKO können Kinder und Jugendliche zudem nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden, wenn sie beziehungsweise ihre Sorgeberechtigten dies wünschen.

„Ein ‚Ärmel hoch und Spritze rein‘ soll es bei jungen Menschen nicht geben. Das ärztliche Aufklärungs­gespräch ist vor allem bei Impfungen von Kindern wichtig“, betonte Laumann.

Auch in den Impfzentren sollen Pädiater Kinder und Jugendlichen beziehungsweise ihrer Sorgeberech­tigten daher ausführlich beraten und aufklären. Die Sorgeberechtigten müssen in die Impfung einwil­ligen. © hil/aerzteblatt.de

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