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Deutsche fühlen sich wieder weniger sicher vor Ansteckung mit Corona

Dienstag, 27. Juli 2021

/blvdone, stock.adobe.com

Berlin – Mit den erneut steigenden Coronainfektionszahlen wächst bei den Deutschen die Sorge, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken. Nur 53 Prozent der Menschen fühlten sich sicher oder sehr sicher, dass sie sich vor einer Infektion schützen könnten, teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gestern mit.

Mitte Juni waren es noch 62 Prozent gewesen. Die große Mehrheit derjenigen, die das BfR für seinen „Corona-Monitor“ befragte, achten weiterhin auf Sicherheitsmaßnahmen.

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So gaben 96 Prozent an, in den vergangenen zwei Wochen Maske getragen zu haben. Zwei Drittel der Be­fragten hielten weiter Abstand zu anderen Menschen. 88 Prozent befürworteten auch die von der Politik verhängten Regeln zu Abstand, Masken und Quarantäne als angemessen.

Dennoch unternehmen die Deutschen wieder mehr. „Die Anzahl derer, die angeben, ihr Zuhause seltener zu verlassen, ist jedoch in den letzten Wochen merkbar zurückgegangen und liegt derzeit bei 40 Prozent“, erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel.

Nur noch 54 Prozent träfen sich seltener mit Freunden und Familie. Das BfR befragt in der Pandemie regel­mäßig rund tausend Menschen zu ihren Einschätzungen. © afp/aerzteblatt.de

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