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Mehr als 53.000 Auszubildende in neuem Pflegeberuf

Dienstag, 27. Juli 2021

/Picture-Alliance, KEYSTONE, GAETAN BALLY

Wiesbaden – Seit Anfang 2020 ist in Deutschland eine Ausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefach­mann möglich. Insgesamt befanden sich Ende vergangenen Jahres 53.610 Frauen und Männer dazu in der Aus­bildung, wie das Statistische Bundesamt heute über die erstmals vorliegenden Ausbildungszah­len berich­tete.

Der neue Beruf soll die Arbeit in der Pflege attraktiver machen und dem Fachkräftemangel begegnen. In der Ausbildung werden die bisher getrennten Ausbildungen zu Gesundheits- und Krankenpflegern, Ge­­sundheits- und Kinderkrankenpflegern sowie Altenpflegern zusammengeführt.

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So soll der Wechsel zwischen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege erleichtert und den Pflegefachkräften ein breiteres Tätigkeitsfeld eröffnet werden.

Während das Durchschnittsalter bei Ausbildungsbeginn 20 Jahre betrug, entschieden sich nicht nur junge Leute für die Ausbildung. Sechs Prozent, beziehungsweise 3.582 Menschen, waren bei Ausbildungsbeginn bereits 40 Jahre oder älter, weitere elf Prozent waren zwischen 30 und 39 Jahre alt.

Gut drei Viertel der Auszubildenden waren Frauen. 507 Auszubildende nutzten die Möglich­keit, die Ausbildung in Teilzeit zu machen. © dpa/aerzteblatt.de

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