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Ausland

EU-Kommission unterschreibt Vertrag für Sotrovimab

Mittwoch, 28. Juli 2021

/dpa

Brüssel – Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag mit Glaxosmithkline unterschrieben, um ein Medikament gegen SARS-CoV-2 zu beschaffen. Deutschland und 15 weitere EU-Länder beteiligen sich an der Ausschreibung für den Kauf des Mittels Sotrovimab für voraussichtlich 220.000 Behandlungen, wie die Brüsseler Behörde heute mitteilte.

Das Medikament wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) geprüft. Es kann den An­gaben zufolge zur Behandlung bei leichten Symptomen verwendet werden. Patienten die keinen zusätz­li­chen Sauerstoff benötigten, aber ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf hätten, könnten von der Behandlung profitieren.

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Laufende Studien deuteten darauf hin, dass eine frühzeitige Behandlung die Zahl der notwendigen Kran­kenhaus- oder gar Intensivstationsaufenthalte reduzieren könnte.

Gemäß dem Vertrag können die EU-Staaten Sotrovimab erwerben, sobald es entweder in dem be­treffen­den Land eine Notfallgenehmigung oder eine bedingte Marktzulassung der EMA erhalten hat.

Die EU-Kommission hatte Ende Juni bereits bekanntgegeben, dass sie fünf vielversprechende Coroname­di­kamente im Blick hat, darunter Sotrovimab. Vier der Mittel enthalten sogenannte monoklonale Antikör­per.

Diese werden im Labor hergestellt und sollen das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen. Ein weiteres Medikament mit dem Namen Olumiant reduziert die Aktivität des Immunsystems und soll eigentlich gegen Rheuma helfen. Die Hoffnung ist, dass die entzündungshemmende Wirkung auch bei schweren COVID-19-Verläufen hilft. © dpa/aerzteblatt.de

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