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Rekordzahl an „Pings“ in England und Wales nach Coronakontakten

Freitag, 30. Juli 2021

/picture alliance, empics, Yui Mok

London – Wegen hoher Coronafallzahlen sind in England und Wales erneut so viele Menschen von der Corona-App als enge Kontakte von Infizierten benachrichtigt worden wie nie zuvor.

In der Woche bis zum 21. Juli wurde laut Zahlen, die der Gesundheitsdienst veröffentlichte, eine Rekordzahl von 689.313 Kontakten „gepingt“, die sich daraufhin in Quarantäne begeben mussten. In der Woche zuvor waren es 618.903 Kontakte. Die App schlägt an, wenn sich Nutzer eine gewisse Zeit in direkter Nähe eines positiv Getesteten aufgehalten haben.

Die „Pingdemic“, wie das Phänomen von britischen Medien genannt wird, hat in Großbritannien in den ver­gangenen Tagen und Wochen für erhebliche Störungen gesorgt. Weil so viele Arbeitskräfte ausfielen, blie­ben Supermarktregale leer, Mülltonnen voll, und Züge fielen aus.

Mittlerweile sind für eine Reihe von Berufsgruppen Ausnahmeregelungen beschlossen worden. Von Mitte August an sollen für alle Geimpften gelockerte Quarantäneregeln eingeführt werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Land derzeit bei 377 (Stand: 23. Juli) mit fallender Tendenz. Gespannt wird darauf gewartet, ob sich der überraschende Trend trotz der weitreichenden Lockerungen in der ver­gangenen Woche fortsetzen wird. © dpa/aerzteblatt.de

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