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Ausland

Rio impft Bewohner von Armenviertel für Coronastudie

Freitag, 30. Juli 2021

Impflinge werden am ersten Tag einer dreitägigen Coronaimpfkampagne für Menschen über 35 Jahre in der Favela Complexo da Maré in Rio de Janeiro auf das Coronavirus getestet. Einige der Geimpften werden beobachtet, um zu untersuchen, wie gut der Impfstoff schützt und inwieweit die Virusvarianten zirkulieren. /picture alliance, AP, Bruna Prado

Rio de Janeiro – In einem Modellprojekt sollen Tausende Bewohner eines Armenviertels in der brasiliani­schen Metropole Rio de Janeiro gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden.

Bei dem Feldversuch soll die Wirksamkeit des Impfstoffs von Astrazeneca unter besonderer Berücksichti­gung der Lebensbedingungen in dem Armenviertel Maré und neuer COVID-19-Varianten studiert werden, hieß es zum Auftakt der Kampagne in einer Mitteilung der Stadtverwaltung Rios.

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Das Armenviertel Maré ist mit rund 130.000 Bewohnern einer der größten Favela-Komplexe Rio de Janei­ros. Bis übermorgen sollen mehr als 30.000 Bewohner im Alter von 18 bis 33 Jahren geimpft werden. Sie wer­den dann über sechs Monate lang begleitet.

Der Feldversuch sei Teil einer Studie der Forschungseinrichtung „Fundação Oswaldo Cruz“ (Fiocruz) in Zu­sammenarbeit mit dem städtischen Gesundheitssekretariat und der Nichtregierungsorganisation „Redes da Maré“, hieß es weiter.

Rios Bürgermeister Eduardo Paes hat erklärt, er wolle die Bevölkerung der Stadt rechtzeitig bis zum Karne­val im kommenden Jahr durchimpfen. Gestern kündigte Paes eine schrittweise Aufhebung der Corona­einschränkungen ab September an. © dpa/aerzteblatt.de

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