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Ausland

Israels Präsident Herzog startet Kampagne für Auffrischungsimpfung

Freitag, 30. Juli 2021

Israels Staatspräsident Isaac Herzog bekam heute Morgen seine dritte Coronaimpfung. /picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Maya Alleruzzo

Jerusalem – Israels Präsident Isaac Herzog hat die offizielle Kampagne für eine Coronaauffrischungs­im­pfung für über 60-Jährige gestartet. Herzog erhielt heute Morgen im Sheba-Krankenhaus am Stadtrand von Tel Aviv seine dritte Dosis des Vakzins von Biontech/Pfizer.

„Wir beginnen jetzt mit der Auffrischungsimpfung“, damit das Leben in Israel so schnell wie möglich zur „Normalität" zurückkehren könne, sagte der 60-jährige Staatschef im An­schluss.

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Trotz einer intensiven Impfkampagne erlebt Israel seit einigen Wochen wegen der hochansteckenden Delta-Variante eine deutliche Zunahme der Coronaneuinfektionen. Deshalb hatte Regierungschef Naftali Bennett gestern Abend alle über 60-Jährigen zu einer dritten Impfung aufgerufen, deren zweite Dosis mehr als fünf Monate zurückliegt.

Bennett, der den Präsidenten bei der Auffrischungsimpfung begleitete, rühmte Israels Vorreiterrolle. „Die einzige Möglichkeit, COVID zu besiegen, ist, gemeinsam zu handeln“, sagte er. Dies bedeute, Informatio­nen, Methoden, Ratschläge und praktische Erfahrungen auszutauschen. Israel sei bereit, „alle Informa­tionen, die es durch diesen mutigen Schritt erhält, weiterzugeben“.

Laut den Herstellern Biontech/Pfizer zeigen neue Studien, „dass eine dritte Impfdosis eine neutralisie­rende Wirkung bei der Delta-Variante hat, die bei jungen Menschen mehr als fünfmal höher ist und bei älteren Menschen mehr als elfmal höher“.

Die Zeitspanne von fünf Monaten seit der zweiten Impfung ist in Israel bereits bei besonders vielen Menschen vergangen, weil die Impfkampagne im Land früh begonnen hatte und sehr schnell voranging. Inzwischen sind rund 55 Prozent der Gesamtbevölkerung doppelt gegen das Coronavirus geimpft.

Mitte Juli hatte das Land bereits begonnen, dritte Dosen an Menschen zu verabreichen, deren Immun­system geschwächt ist, etwa aufgrund von Organtransplantationen, Krebs oder Niereninsuffizienz. © afp/aerzteblatt.de

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