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Ärzteschaft

Präsident der Ärztekammer Nordrhein: Erst alle Erwachsenen impfen

Montag, 2. August 2021

/picture alliance, Socrates Baltagiannis

Köln – Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein (ÄKNO), Rudolf Henke (CDU), sieht ein generelles Impfangebot für 12- bis 17-Jährige skeptisch.

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), nur vor allem Kinder und Jugendliche mit bestim­mten Vorerkrankungen zu impfen, sei „nicht unvernünftig“, sagte Henke, der auch CDU-Bundestags­abgeordneter ist, heute im Radioprogramm WDR5.

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Die Gesundheitsminister der Länder wollen heute über Coronaimpfangebote für Jugendliche beraten. Nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) sollen 12- bis 17-Jährige in allen Bundeslän­dern ein solches Angebot bekommen. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor.

„Als Arzt sage ich, jede Maßnahme braucht eine begründete Indikation„, betonte Henke. „Mein Präferenz wäre: Alle Erwachsenen, die Kontakte zu Kindern haben, lassen sich erstmal impfen und dann reden wir neu über die STIKO-Empfehlung“. © dpa/aerzteblatt.de

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