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Ausland

Von der Leyen: Für Zulassung von Sputnik V fehlen valide Daten

Mittwoch, 4. August 2021

/picture alliance, TASS, Dmitry Feoktistov

Brüssel/Moskau – Eine Zulassung des russischen Coronaimpfstoffs Sputnik V durch die Europäische Arz­neimittelagentur (EMA) ist nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weiter ungewiss.

„Bislang ist es dem Hersteller nicht gelungen, genügend valide Daten zu liefern, um die Sicherheit nach­zu­weisen“, sagte von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) heute. Das werfe Fragen auf.

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Nach Angaben des Herstellers ist der Impfstoff Sputnik V mittlerweile bereits weltweit in 69 Staaten zuge­lassen. In der EU verwenden ihn die Länder Ungarn und die Slowakei auch ohne Zulassung der EMA.

Russ­­land hoffte zuletzt auf eine Zulassung der EMA bis zum Herbst. Sie prüft den Impfstoff nun bereits seit An­fang März. Russland selbst hat keine ausländischen Vakzine im eigenen Land zugelassen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, Mitarbeiter der EMA stünden in „direktem Arbeits­kon­takt“ mit den russischen Ministerien für Gesundheit und Handel.

„Nach unseren Informationen gibt es keine Einwände gegen den Impfstoff und seine Wirksamkeit“, sagte Lawrow der Zeitung Komsomolskaja Prawda. Russland hatte immer wieder davor gewarnt, die Prüfung des Antrags zu politisieren. © dpa/aerzteblatt.de

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