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Ausland

Indien erteilt Coronaimpfstoff von J&J Notfallzulassung

Montag, 9. August 2021

/picture alliance, Frank Hoermann

Neu Delhi – Indien hat dem Coronaimpfstoff von Johnson & Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Die Freigabe werde den Kampf gegen die Pandemie in Indien stärken, sagte Gesundheitsminister Mansukh Mandaviya vorgestern.

Zuvor waren während einer zweimonatigen heftigen Infektionswelle bis Mitte Juni mindestens 200.000 Menschen gestorben.

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Die Behörden machten keine Angaben dazu, wann die ersten Dosen des Einmalimpfstoffs des US-Unter­nehmens Indien erreichen werden. In dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land wurden bisher 500 Millionen Impfdosen verabreicht. Nur acht Prozent der Bevölkerung sind zweimal geimpft.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist das fünfte zugelassene Vakzin in Indien. Bislang sind die Präpa­rate von Astrazeneca und Moderna sowie der russische Sputnik-V-Impfstoff und der in Indien herge­stellte Covaxin-Impfstoff zugelassen.

Mit mehr als 32 Millionen bestätigten Fällen und 427.000 Todesfällen ist Indien nach den Vereinigten Staaten das am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Experten gehen von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. © afp/aerzteblatt.de

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