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Medizin

mRNA-Impfstoffe: EMA prüft Symptome nach Coronaimpfung

Freitag, 13. August 2021

/picture alliance, Christian Charisius

Amsterdam – Nach der Impfung mit Comirnaty, dem COVID-19-Vakzin von Biontech/Pfizer, sind verein­zelt Fälle von Erythema multiforme, Glomerulonephritis und nephrotischem Syndrom gemeldet worden. Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der EMA untersucht nun, ob es sich dabei möglicherweise um Nebenwirkungen des Impfstoffs handeln könnte.

Das Prüfverfahren durch den PRAC wurde eingeleitet, da an die europäische Nebenwirkungsdatenbank EudraVigilance eine „kleine Zahl von Fällen“ nach der Impfung mit Comirnaty gemeldet wurden.

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In ihrem monatlichen Sicherheits-Update zu Comirnaty betont die EMA, dass es sich bei den an Eudra­Vigi­lance gemeldeten Ereignissen immer um mutmaßliche Nebenwirkungen handelt, sprich Ereig­nisse, die nach der Impfung aufgetreten sind, die aber nicht unbedingt durch das Vakzin hervorgerufen wurden. Für das Prüfverfahren hat der PRAC bei den Zulassungsinhabern weitere Daten und Analysen angefor­dert.

Ein weiteres Prüfverfahren hat der PRAC in diesem Monat abgeschlossen. Es ging dabei um die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Menstruationsstörungen und der Impfung gegen COVID-19 geben könnte. Hier kommt der Ausschuss zu dem Fazit, dass „bislang keine Belege für eine kausale Assoziation zwischen COVID-19-Vakzinen und Menstruationsstörungen gibt“.

Der PRAC will die Angelegenheit aber weiterhin im Auge behalten. Unter anderem wurden die Zulas­sungs­­inhaber aufgefordert, im Rahmen der monatlichen Sicherheitsberichte an die EMA weitere Daten dazu vorzulegen. © nec/aerzteblatt.de

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