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Polio: Von Impfungen stammender Virus in Uganda gefunden

Mittwoch, 18. August 2021

/jarun011, stock.adobe.com

Kampala – In dem ostafrikanischen Land Uganda ist ein Ausbruch von Polio gemeldet worden. Dabei handele es sich um Infektionen mit einer von Impfungen ausgelösten Form des Virus, sagte das Gesund­heitsministerium in einer Mitteilung gestern.

Man habe das Virus in Proben aus zwei Kläranlagen in der Hauptstadt Kampala nachweisen können, hieß es weiter. Es gebe genetische Übereinstimmungen mit einem bereits im Sudan aufgetretenen Virus.

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Der Wildtyp des Poliovirus gilt in Afrika seit August 2020 als ausgerottet. Allerdings kann die Polio­im­pfung selbst in vereinzelten Fällen eine Impfpoliomyelitis auslösen.

Solche Fälle gibt es derzeit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in 20 afrikanischen Ländern, darunter auch in drei Ländern, die an Uganda grenzen.

Polio galt jahrzehntelang als eine große Bedrohung für Kinder weltweit. Die Krankheit greift das Nerven­system an und kann zu bleibenden Lähmungen und zum Tod führen. Vor allem Kleinkinder unter fünf Jahren sind betroffen. © dpa/aerzteblatt.de

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