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Ausland

Ebola: WHO meldet „Ver­dachtsfall“ in der Elfenbeinküste

Mittwoch, 18. August 2021

/peterschreiber.media, stock.adobe.com

Genf – In der Elfenbeinküste gibt es womöglich einen zweiten Fall einer Infektion mit dem Ebolavirus. Neben dem bereits am vergangenen Samstag bekanntgegebenen Ansteckungsfall sei inzwischen ein „Ver­dachtsfall“ aufgetreten, sagte der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarik Jasarevic, in Genf.

Daneben werde neun identifizierten Kontakten zu diesem „Verdachtsfall“ nachgegangen. Der bislang be­stätige Ebolainfektionsfall in dem westafrikanischen Land war bei einer 18-jährigen Frau festgestellt worden, die mit dem Bus aus dem Nachbarland Guinea gekommen war.

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Bei einem Ebolaausbruch in Guinea früher in diesem Jahr waren mindestens zwölf Menschen gestorben. Dieser Ausbruch war im Juni offiziell für beendet erklärt worden. Laut Jasarevic gibt es bislang aber keiner­lei Indizien dafür, dass der Ebolafall in der Elfenbeinküste mit jenen in Guinea zusammenhängt.

Die Elfenbeinküste hatte vorgestern mit Impfungen gegen das Ebolavirus begonnen. Die Impfdosen wurden aus Guinea geliefert. Nach Angaben des ivorischen Gesundheitsministeriums wurde das Vakzin zuerst an Gesundheitspersonal sowie an „enge Verwandte und Kontaktpersonen“ der infizierten Frau verabreicht. Insgesamt erhielt die Elfenbeinküste demnach 5.000 Impfdosen aus Guinea. © afp/aerzteblatt.de

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