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Uniklinikum Bonn unterstützt Ausgründungen von Start-Ups

Freitag, 20. August 2021

/picture alliance/dpa, Oliver Berg

Bonn – Die Medizinische Fakultät und das Transfercenter Enacom der Universität Bonn (UK Bonn) wollen Start-Up-Unternehmen unterstützen, die neue digitale Anwendungen für die Medizin entwickeln. Dazu haben sie den „Bonn Hub for Algorithmic Innovation in Medicine“ (Bohaime) am Universitätsklinikum ins Leben gerufen. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) unterstützt das Vorhaben mit rund 1,8 Millionen Euro.

„Um innovative Ideen aus der täglichen Arbeit in Kliniken und Forschungseinrichtungen aufzugreifen und als Softwarelösungen in die breite medizinische Anwendung zu bringen, braucht es spezielle Unterstütz­ungs­angebote“, sagte NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP).

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Der Bohaime am Universitätsklinikum Bonn schlage eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und liefere einen wichtigen Impuls für die marktorientierte Weiterentwicklung von Medizinsoftware. „Damit stärken wir die globale Wettbewerbsfähigkeit digitaler Medizintechnik aus NRW und verbessern langfristig die Versorgung“, so Pinkwart.

Die Mitarbeiter des Hubs sollen Projektideen aus dem medizinischen Umfeld von Beginn an begleiten, um eine schnelle Anwendung und Ausgründung zu ermöglichen.

„Bohaime wird die Überführung von algorithmischen Ideen in die Patientenversorgung massiv erleich­tern“, ist auch Bernd Weber überzeugt, Dekan der Medizinischen Fakultät. Der Hub habe Vorbildcharakter für die Universitätsmedizin in NRW und solle in Zukunft auch anderen Standorten bei der Entwicklung behilflich sein, betonte er. © hil/aerzteblatt.de

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