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Jeder zehnte Coronapatient in deutschen Kliniken trotz Impfung erkrankt

Donnerstag, 19. August 2021

/pololia, stock.adobe.com

Berlin – Rund jeder zehnte Coronapatient in deutschen Krankenhäusern ist nach Angaben von Intensiv­medizinern trotz einer Impfung gegen SARS-CoV-2 erkrankt.

„Aktuell haben wir in Nordrhein-Westfalen zwölf bis 13 Prozent der COVID-Patienten in den Kliniken mit Impfschutz“, sagte der Kölner Intensivmedi­ziner Christian Karagiannidis von der Deutschen Interdiszipli­nä­ren Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Diese Quote dürfte auch der bundesweiten Quote entspre­chen.

Die Mehrheit werde auf den Normalstationen behandelt, einzelne Fälle gebe es aber auch auf den Inten­sivstationen, fügte Karagiannidis hinzu. „Hier liegt die Zahl derzeit im unteren einstelligen Bereich.“ Bei diesen vereinzelten Fällen handele es sich etwa um Patienten mit einer eingeschränkten Immunantwort, zum Beispiel in Folge einer medikamentösen Dämpfung des Immunsystems.

„Wichtig ist es deshalb, dass jetzt insbesondere den Patienten, die ein gedämpftes Immunsystem haben, eine dritte Impfdosis als Booster angeboten wird“, erklärte der Kölner Mediziner. © afp/aerzteblatt.de

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