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Ausland

Notfallteam aus Deutschland nach Haiti unterwegs

Freitag, 20. August 2021

Das Helferteam von International Search-and-Rescue (I.S.A.R) und des Bundesverbandes Rettungshunde (BRH) steht vor dem Abflug auf dem Airport Köln/Bonn. Ein Helferteam ist gestern von Deutschland nach Haiti abgeflogen, um bei der medizinischen Versorgung von Erdbebenopfern in dem Karibikstaat zu helfen./picture alliance/dpa/Köln, Leon Knipp

Berlin – Wenige Tage nach einem verheerenden Erdbeben in Haiti ist ein Notfallteam aus Deutschland in Richtung des Karibikstaats aufgebrochen.

Die 33 Ärzte, Pflegekräfte und Sanitäter sollen vor Ort in Absprache mit dem Gesundheitsministerium in Port-au-Prince bei der medizinischen Versorgung von Erdbebenopfern helfen, wie die Hilfsorganisation Isar Germany gestern Abend mitteilte. Durch die Erdstöße starben fast 2.200 Menschen, hunderte gelten als vermisst.

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An dem Hilfseinsatz ist neben Isar auch der Fachbereich Humanitäre Hilfe des BRH Bundesverbands Rettungshunde beteiligt. Die Sondermaschine transportierte zudem elf Tonnen Ausrüstung, darunter Medikamente, Zelte, Liegen und eine Wasseraufbereitungsanlage. In der Krisenregion gebe es derzeit einen akuten Mangel an medizinischer Versorgung, Wasser und Nahrungsmitteln.

Das Beben der Stärke 7,2 hatte den Südwesten des armen Karibikstaats am Samstagmorgen erschüttert. Rund 2.200 Menschen kamen ums Leben, hunderte werden noch vermisst, über 12.200 verletzt. Zehn­tausende Gebäude wurden zerstört oder beschädigt, darunter Krankenhäuser, Schulen, Ämter und Kir­chen. Heftiger Regen durch den Tropensturm „Grace“ verschärfte zusätzlich die Lage in den Gebieten.

Nach Angaben von Zivilschutzchef Jerry Chandler sind rund 600.000 Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

„Das Team von Isar Germany und BRH bringt viel Erfahrung aus anderen Katastropheneinsätzen mit und kann einen Beitrag leisten, das Leid der Menschen in der Region zu lindern“, erklärte Isar-Präsidentin Daniela Lesmeister. © afp/aerzteblatt.de

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