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Ausland

Belgien und Portugal lockern Coronamaßnahmen

Montag, 23. August 2021

/picture alliance, ZUMAPRESS.com, Edson De Souza

Brüssel/Lissabon – Belgien und Portugal haben Lockerungen der jeweils geltenden Corona­auflagen be­schlossen. In Belgien fallen laut Beschluss vom vergangenen Freitag am 1. September die Be­schrän­kun­gen für Restaurants, private Feiern und kulturelle Veranstaltungen weg. Ausgenommen davon ist die Haupt­stadt Brüssel.

Für belgische Bars und Restaurants entfällt etwa die bislang geltende Sperrstunde um 1 Uhr. Auch grö­ßere Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmern in Innenräumen werden wieder weitgehend unbe­schränkt möglich sein.

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Die Vorgaben für das Tragen von Mundmasken in öffentlichen Räumen werden gelockert. Die meisten dieser Beschlüsse betreffen allerdings nicht die Hauptstadtregion.

Dort gelten fast alle Beschränkungen weiterhin, weil die Impfquote deutlich niedriger ist als in den anderen Landesteilen. Die belgische Regie­rung erwägt, nach dem Vorbild Frankreichs eine Impfpflicht für medizinisches Pflegepersonal einzu­führen.

Portugal zog eine Reihe von Lockerungen, die für September geplant waren, auf nächste Woche vor. „Portugal ist eines der Länder mit der höchsten Impfrate weltweit“, sagte eine Regierungssprecherin in Lissabon. Da 70 Prozent der Bevölkerung komplett geimpft seien, könne nun schneller zur Normalität zurückgekehrt werden, als ursprünglich vorgesehen.

Ab heute sind in Restaurants und Bars nun Gruppen von bis zu acht Menschen im Inneren und 15 Men­schen in der Außengastronomie erlaubt. Am Wochenende sowie zum Einchecken in Hotels ist jedoch weiterhin ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis nötig.

Portugal beginnt am Samstag damit, zwölf- bis 15-Jährigen zu impfen. Fast ein Viertel der Angehörigen dieser Altersgruppe haben nach Angaben der Gesundheitsbehörden allein an diesem Wochenende einen Termin für ihre erste Impfdosis vereinbart. © afp/aerzteblatt.de

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