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Ausland

Griechenland verschärft Coronamaßnahmen für nicht Geimpfte

Mittwoch, 25. August 2021

/picture alliance / ANE / Eurokinissi, Tatiana Bolari

Athen – Griechenland hat striktere Coronamaßnahmen für Ungeimpfte bei Freizeitaktivitäten und am Arbeitsplatz angekündigt. Ab dem 13. September ist der Zutritt zu Lokalen, Cafés oder Sportvereinen nur für Menschen gestattet, die entweder vollständig geimpft wurden oder eine überstandene Infektion nachweisen können, wie Gesundheitsminister Vasilis Kikilias gestern mitteilte.

In Kinos, Theatern und Museen werden Ungeimpfte weiterhin eingelassen, wenn sie einen negativen Coronatest vorlegen. Mit den neuen Maßnahmen will Athen die ins Schleppen geratene Impfkampagne wieder ankurbeln.

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Mehr als 90 Prozent der derzeitigen Patienten auf den Intensivstationen seien nicht gegen das Virus geimpft worden, sagte der Minister. Es handle sich um eine „Pandemie der Ungeimpften“.

Coronatests, die bislang kostenlos erhältlich waren, sollen ab dem 13. September kostenpflichtig werden. In einem Land, in dem der Brutto-Mindestlohn bei 650 Euro liegt, dürfte der Preis von zehn Euro pro Coronatest für viele Menschen nicht unerheblich sein.

Nicht geimpfte Angestellte im öffentlichen und privaten Sektor müssen sich dem Minister zufolge je nach Beruf ein- oder zweimal pro Woche auf das Virus testen lassen. Dasselbe gelte für Studierende an Universitäten und Hochschulen. Schüler der Grund- und Sekundarstufe erhalten kostenfreie Selbsttest-Kits.

Offiziellen Angaben zufolge sind etwa 5,6 Millionen der 10,7 Millionen Einwohner Griechenlands voll­ständig gegen das Virus geimpft. Die Regierung strebt eine Durchimpfungsrate von 80 Prozent an. © afp/aerzteblatt.de

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