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Politik

Mecklenburg-Vor­pommern: Neue Coronaampel mit vier Stufen tritt in Kraft

Freitag, 27. August 2021

Menschenleer sind die Wege und Plätze zwischen dem Staatlichen Museum und dem Schweriner Schloss./picture alliance/dpa, Jens Büttner

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern ist heute die neue landeseigene Coronaampel in Kraft getre­ten. Sie hat vier statt bisher sechs Farben. In die Bewertung, welcher Stufe ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt zugeordnet wird, fließen drei Kriterien ein.

Neben der Sieben-Tage-Inzidenz der Corona­infektionen sind das die Neuaufnahmen von CODVI-19-Pa­tienten in Krankenhäuser je 100.000 Einwohner in sieben Tagen sowie der Anteil der Intensivbetten im Land, die mit Covidpatienten belegt sind.

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Zeigt die Coronaampel grün, gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sowie sogenannte „Basistestpflichten“: So müssen ungeimpfte Touristen bei der Anreise einen Negativtest vorlegen und auch in Clubs und Diskotheken, bei Volksfesten, Jahrmärkten und Großveranstaltungen sind diese fällig.

Bei Gelb greifen erweiterte Testpflichten für Ungeimpfte, etwa beim Friseur oder im Kino. In der Disko wird ein PCR-Test fällig. Bei Stufe Orange wird ungeimpften Bürgern empfohlen, sich vor privaten Treffen testen zu lassen.

Bei Stufe Rot gibt es dann Kontaktbeschränkungen für Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind. Schließungen von Bereichen des öffentlichen Lebens sind jedoch nicht vorgesehen. Welche Region welche Ampelfarbe bekommt, entscheidet laut Landesregierung das Landesgesundheits­amt.

Die Berechnung funktioniert so: Die Einstufung anhand der Sieben-Tage-Inzidenz wird um eine Stufe erhöht, wenn beide klinischen Kriterien oberhalb der Stufe der Inzidenz liegen – wenn also ein großer Teil der Infizierten in die Klinik muss. Umgekehrt wird die Einstufung der Sieben-Tage-Inzidenz um eine Stufe verringert, wenn die Lage in den Krankenhäusern vergleichsweise entspannt ist.

Ein Beispiel: Ampelfarbe Orange gilt bei einer Inzidenz von über 50, einer Sieben-Tage-Inzidenz bei den Krankenhauseinweisungen von über 15 und einer Belegung der Intensivbetten von mehr als neun Pro­zent mit COVID-19-Patienten.

Sind nun die Krankenhauseinweisungen und die Belegung der Intensivstationen mit COVID-19-Patienten geringer, ordnet die Behörde die Region in die niedrigere Ampelstufe Gelb ein. © dpa/aerzteblatt.de

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