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Operationen an Mund, Nase und Ohren stark zurückgegangen

Montag, 30. August 2021

/picture alliance, Marijan Murat

Hannover – 2020 erfolgten in den Krankenhäusern in Deutschland zwölf Prozent weniger stationäre Operationen als im Vorjahr. Das berichtet die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) nach einer Auswertung von Versi­chertendaten.

Am stärksten zurückgegangen sind danach Zahn- und Mandel-OPs (minus 27,6 Prozent), gefolgt von Eingriffen an Nase und Ohren (minus 26,5 beziehungsweise 24,7 Prozent). Den geringsten Rückgang verzeichnet die KKH bei ihren Versicherten hingegen unter anderem bei Brustoperationen. Sie sanken um rund sechs Prozent.

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Auch Herz- sowie Lungen-Operationen waren nur zu 6,5 beziehungsweise 7,6 Prozent rückläufig. Sta­tio­näre Eingriffe am Bewegungsapparat sowie am Verdauungstrakt erfolgten 2020 rund elf Prozent weniger als 2019.

Eine genauere Analyse zeigt, dass die Fallzahlen besonders in den Monaten der ersten und zweiten In­fektionswelle mit hohen Coronazahlen stark abnahmen. Das spiegeln Fallzahlrückgänge mit Spitzen im März (minus 26 Prozent) und April 2020 (minus 39 Prozent) sowie Januar und Februar 2021 (minus 34 beziehungsweise 23 Prozent) wider.

Auch andere Krankenkassen berichteten, dass die Coronapandemie zur Verschiebung oder Absage von Operationen geführt hat. Wie aus einer Analyse der Techniker Krankenkasse hervorgeht, halbierte sich zum Beispiel im Frühjahr 2020 die Zahl der Rückenoperationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. © hil/aerzteblatt.de

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