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Medizin

Neue Coronavariante C.1.2 beschäftigt Wissenschaftler in Südafrika

Dienstag, 31. August 2021

/sea and sun, stock.adobe.com

Johannesburg – Eine neue Coronavariante mit einer ungewöhnlich hohen Mutationsrate beschäftigt derzeit Wissenschaftler in Südafrika. Die Verbreitung der als C.1.2 bezeichneten Variante habe in den vergan­genen Monaten leicht zugenommen, erklärte das südafrikanische Institut für Infektionskrankhei­ten (NICD).

C.1.2 wurde demnach in allen neun südafrikanischen Provinzen nachgewiesen. Auch in China, Mauritius, Neuseeland und Großbritannien wurde die Variante bereits festgestellt.

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Die NICD-Wissenschaftlerin Penny Moore betonte, dass die Verbreitung von C.1.2 nach wie vor „sehr ge­ring“ sei. Vorhersagen dazu, ob die bestehenden Coronaimpfstoffe auch gegen diese Variante wirkten, könnten deshalb noch nicht getroffen werden.

Sie sei jedoch „zuversichtlich, dass die in Südafrika verwendeten Vakzine uns weiterhin gegen schwere Erkrankungen und Tod schützen werden“.

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schrieb via Twitter mit Blick auf C.1.2 von einer „potenziell sehr gefährlichen“ Variante. Ob sie aber gefährlicher sei als die derzeit weltweit grassierende Delta-Variante sei noch unklar. Das Auftreten von C.1.2 zeige aber: „Wir müssen Afrika Impfstoff geben“, mahnte Lauterbach.

Südafrika ist das am schwersten von der Coronapandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kon­tinent. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Land mehr als 2,7 Millionen Coronainfektionsfälle re­gistriert. Mindestens 81.830 Menschen starben im Zusammenhang mit COVID-19. © afp/aerzteblatt.de

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