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Ärzteschaft

Intensivmediziner besorgt wegen erneut steigender Zahl von Coronapatienten

Dienstag, 31. August 2021

Ärzte und Pflegekräfte arbeiten auf der Coronaintensivstation der Charité am Bett einer jungen Patientin. /picture alliance, DOCDAYS Productions/rbb, Carl Gierstorfer

Berlin – Angesichts der wieder deutlich steigenden Zahl von Coronapatienten in den Krankenhäusern in Deutschland warnen Ärztevertreter vor einer erneut zu starken Belastung des Personals auf den Intensiv­sta­tionen.

„Unsere Leute sind erschöpft“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Inten­siv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es gebe nach wie vor eine hohe Dauerbelastung.

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„Die Erschöpfung aus den ersten drei Wellen konnte noch gar nicht wieder aufgeholt worden“, mahnte Marx. Die Kliniken hätten keine Pause gemacht, sondern über den Sommer viele wegen der Pandemie verschobene Eingriffe nachgeholt.

„Die meisten Beschäftigten auf den Intensivstationen hatten noch gar keine Gelegenheit, sich zu erho­len“, sagte der Intensivmediziner. Die aktuelle Entwicklung auf den Intensivstationen nannte Marx „be­​sorgniserregend“.

Innerhalb eines Mo­nats habe sich die Zahl der schwerstkranken COVID-19-Patienten von unter 400 auf mehr als 1.000 fast verdreifacht. „In einigen Regionen wird es auf den Intensivstationen schon wieder voll“, warnte der DIVI-Präsident. © afp/aerzteblatt.de

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