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Ausland

Corona: Großbritannien und Australien tauschen Impfdosen

Freitag, 3. September 2021

London/Canberra – Um den Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 anzukurbeln, haben Großbritan­nien und Australien einen Impfstoffdeal vereinbart. Zunächst schickt die britische Regierung vier Millio­nen Do­sen Impfstoff nach Australien, das wiederum noch vor Jahresende dieselbe Menge zurücksenden soll.

Eine ähnliche Abmachung hat Australien bereits mit dem südostasiatischen Stadtstaat Singapur ge­troffen, der eine halbe Million Dosen schickt und später dieselbe Zahl zurück erhält. Die australische Regierung steht in der Kritik, sie habe lange nicht genug getan, um sich Impfstoff zu besorgen.

Nun hat die hoch ansteckende Delta-Variante für die bisher größte Welle in dem Land mit 25 Millionen Einwohnern gesorgt. Der australische Hochkommissar im Vereinigten Königreich, George Brandis, twitterte: „Vier Millionen Dosen der Hoffnung.“

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Das australische Impfprogramm ist eines der langsamsten unter den reicheren Ländern. Bisher ist erst gut ein Drittel (36 Prozent) der Erwachsenen vollständig geimpft. Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid sagte, der Deal komme zur richtigen Zeit, um die Impfprogramme beider Länder zu stärken.

Australien könne die Impfstoffausgabe beschleunigen, „und wir erhalten rechtzeitig neue Vorräte für unseren künftigen Bedarf“, twitterte Javid. Großbritannien plant noch im September den Start eines Auffrischungsprogramms mit einer dritten Impfung für über 60-Jährige. Außerdem wird erwartet, dass schon bald Impfungen für 12- bis 15-Jährige erlaubt werden. © dpa/aerzteblatt.de

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