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Translationale Medizin: Zusatzstudiengang in Würzburg wird fortgesetzt

Donnerstag, 9. September 2021

/Paulista, stock.adobe.com

Würzburg – Das bayerische Wissenschaftsministerium finanziert den Zusatzstudiengang „Translationale Medizin“ („Translational Medicine“) der Universität Würzburg für weitere fünf Jahre. Die Medizinische Fa­kultät der Julius-Maxi­milians-Universität Würzburg (JMU) bietet ihren Studierenden seit dem Sommer­semester 2018 die Möglichkeit des parallelen Zusatzstudiums.

„Besonders begabte und leistungsbereite Medizinstudierende sollen in kleinen Gruppen für zukünftige Herausforderungen in der Medizin besonders qualifiziert und an eigene Forschungsaktivitäten herange­führt werden“, schilderte Manfred Gessler, einer der Sprecher des Studienganges.

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Dabei gehe es in erster Linie darum, „Forschung in Gesundheit zu verwandeln“. Nötig seien breit ausge­bil­dete Clinician Scientists, welche die Brücke zwischen aktuellen Forschungsthemen und der klinischen Anwendung schlagen könnten, so Gessler.

Das Lehrangebot umfasst neben Vorlesungen und Seminaren mit aktuellem Forschungsbezug in Grund­lagenfächern auch statistische und epidemiologische Themen, um klinische Studien kritisch analysieren oder später selbst initiieren zu können. In Forschungspraktika können die Studierenden dieses Wissen anwenden und erweitern.

„Die SARS-CoV-2 Pandemie zeigt eindrücklich, wie wichtig eine schnelle Translation von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die breite klinische Anwendung ist“, erläuterte Peter Heuschmann, eben­falls Sprecher des Studiengangs.

„Erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen stehen inzwischen im Rahmen des Integrative Clinician Scientist College an der Medizinischen Fakultät auch passgenaue Anschlusskonzepte bereit, um langfris­tige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit vereinen zu können“, betonte Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der JMU. © hil/aerzteblatt.de

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