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Politik

Baden-Württemberg legt neue Coronagrenzwerte fest

Donnerstag, 9. September 2021

/Maksym Yemelyanov, stock.adobe.com

Stuttgart – Vom kommenden Montag an drohen ungeimpften Erwachsenen neue Coronaeinschränkun­gen in Baden-Württemberg. Das Land hat sich in seinem Entwurf für eine Corona-Verordnung auf neue Grenzwerte festgelegt, ab denen diese Beschränkungen gelten sollen.

Wie es aus Regierungskreisen heißt, soll eine erste Warnstufe gelten, sobald 250 Intensivbetten mit CO­VID-19-Patienten belegt sind oder acht von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Symp­tomen in eine Klinik eingeliefert worden sind. Werden diese Werte überschritten, sollen Ungeimpfte nur noch mit einem PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen haben.

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Das Land will die Alarmstufe auslösen, wenn 390 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden oder die Hospitalisierungsinzidenz bei zwölf liegt. Dann soll im Südwesten die 2G-Regel gelten. Das würde bedeuten, dass nur noch Geimpfte oder Genesene etwa Restaurants besuchen dürften.

Im Moment gilt die 3G-Regel. Danach stehen bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens neben den Geimpften und Genesenen auch den negativ Getesteten offen. Die geplante neue Corona-Verordnung wird zurzeit noch zwischen den Ministerien abgestimmt, die Warnstufen sind dem Vernehmen nach aber fix. Die Verordnung soll voraussichtlich Ende der Woche verkündet werden und am 13. September in Kraft treten.

Derzeit liegen 174 Coronapatienten auf den Intensivstationen des Landes. Der Hospitalisierungsindex liegt bei etwas über zwei. Vor allem wegen der Reiserückkehrer aus dem Ausland rechnet das Land mit steigenden Inzidenzen und deutlich mehr Intensivpatienten, wenn die Schulferien an diesem Wochen­ende enden.

Nach einer Prognose des Landesgesundheitsamts könnte in gut einer Woche der Grenzwert von 250 belegten Intensivbetten überschritten werden. Die Marke 300 könnte am 20. September erreicht sein. © dpa/aerzteblatt.de

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