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Ausland

Malteser: Cholera-Ausbruch in Nigeria

Freitag, 10. September 2021

Köln/Maiduguri – Ein Cholera-Ausbruch in Nigeria hat nach Angaben der Hilfsorganisation Malteser inter­national bereits mehr als 2.000 Menschen das Leben gekostet. Vor allem in den dicht besiedelten Flücht­lingscamps verschärfe sich die Situation, teilten die Malteser in Köln mit.

„Die Familien leben dicht gedrängt in engen Zelten und Hütten. Wasser- und Sanitäranlagen teilen sie sich mit vielen anderen Menschen. In einer solchen Umgebung kann sich Cholera schnell dramatisch ausbrei­ten", erklärte der Programm-Manager für Nigeria von Malteser International, Alexander Gnädinger.

In der Kleinstadt Pulka, nahe der Grenze zu Kamerun im Osten des Landes, ist die Sicherheitslage nach An­gaben der Malteser angespannt. Rund 40.000 Menschen seien hierher geflohen, um sich vor islamistischen Terrororganisationen wie Boko Haram in Sicherheit zu bringen. Gleichzeitig seien nur wenige Hilfsorganisa­tionen vor Ort, um die Geflüchteten zu versorgen. © kna/aerzteblatt.de

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