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Politik

Ministerien wollen pandemiebelastete Familien stärker unterstützen

Dienstag, 14. September 2021

/djile, stock.adobe.com

Düsseldorf – Der Bund will in einer konzertierten Aktion coronageschädigte Familien stärker entlasten. „Kinder und Jugendliche haben in der Pandemie ganz besonders gelitten. Wir wollen sie auf dem Weg zurück in die Normalität besonders unterstützen und hier stärker in Prävention und Vorsorge invest­ieren", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Düsseldorfer Rheinischen Post von heute.

Dazu gehörten auch mehr Vorsorgeuntersuchungen, um psychische und physische Probleme frühzeitig zu erkennen, so der Minister. Hier gehe es etwa um Bewegungsmangel und psychosomatische Erkran­kungen.

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In dem Entwurf von Gesundheits- und Familienministerium für den Kabinettsbeschluss morgen heißt es demnach, Kinder und Jugendliche hätten ein geringes Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe und dadurch bedingte Krankenhausaufnahmen. „Doch die sozialen Einschränkungen der Pandemie belasten junge Menschen besonders stark – vor allem diejenigen, die bereits vor der Pandemie unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen sind.“

Die Ministerien richten laut dem Entwurf Kernempfehlungen an die Länder und Kommunen: „Flächen­deckende Schließungen von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gilt es mit oberster Priorität zu vermeiden, ohne die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu gefährden.“ Außerdem sollten Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Angebote der außerschulischen Bildung und Jugendarbeit auch unter den Bedingungen einer Pandemie zugänglich bleiben.

Weiter heißt es, „präventive Angebote der Gesundheitsförderung sollten allen Kindern und Jugendlichen verstärkt zugänglich gemacht werden, um sie bei der Bewältigung der gesundheitlichen Belastungen durch die Pandemie zu unterstützen.“ Da viele Kinder noch nicht geimpft werden können, „muss ein umfassendes Testangebot an Kitas und Schulen für Kinder unter 12 Jahren zur Verfügung stehen“. © kna/aerzteblatt.de

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