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Positivrate der SARS-CoV-2-PCR-Tests bei höheren Testzahlen leicht gesunken

Dienstag, 14. September 2021

/Mike, stock.adobe.com

Berlin – Die Zahl der positiven SARS-CoV-2-PCR-Tests ist in der vergangenen 36. Kalenderwoche (6. bis 12. September) von 75.977 auf 74.023 gesunken – bei einer gestiegenen Zahl an SARS-CoV-2-PCR-Tests von 832.785 auf 882.536. Die Positivrate lag damit bei 8,4 Prozent. In der Vorwoche hatte sie 9,1 Prozent betragen. Das geht aus der aktuellen Datenerhebung des Verbandes Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) hervor, an der bundesweit 179 Labore teilgenommen haben.

Der Verband warnt angesichts der gesunkenen Positivrate aber vor übertriebenem Optimismus. Dass die Zahl der Positivbefunde in der vergangenen Woche leicht gesunken, könne an den nun abnehmenden Reisebewegungen liegen, weil die Sommerferien in allen Bundesländern beendet seien. In den nächsten Wochen sei es wichtig, dass sich die Menschen auf die geänderten Witterungsbedingungen im Herbst einstellten.

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„Viele Menschen haben im Urlaub und im Freien die Freiheit genossen, sich ohne Schutzmaske zu bewegen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des ALM, Jan Kramer. Aber jetzt fänden viele Aktivitäten verstärkt in Innenräumen statt – das mache das Einhalten der Coronaregeln besonders wichtig. „Hier ist nun wieder mehr Eigenverantwortung gefragt“, sagte Kramer.

Laut dem ALM werde das präventive Testen insbesondere von vulnerablen Gruppen in den kommenden Wochen immer wichtiger – dazu gehörten auch Kinder bis zum zwölften Lebensjahr. Die sogenannten Lolli-Tests – das sind PCR-Pool-Tests – kämen immer häufiger zum Einsatz.

„Es ist und bleibt weiterhin wichtig, dass Kinder unter zwölf Jahren, die ja keine Möglichkeit haben, einen Impfschutz zu erlangen, jederzeit und umfassend getestet werden können“, betonte Evangelos Kotsopoulos aus dem ALM-Vorstand.

Die Kapazitäten hierfür seien in den Laboren ausreichend vorhanden. „Aktuell verfügen wir über eine Kapazität von rund zwei Millionen SARS-CoV-2-PCR-Tests pro Woche. Wir sind also für die nächste Zeit gut gerüstet“, so der Labormediziner. © hil/aerzteblatt.de

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