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Politik

NRW fördert 20 weitere Behandlungsplätze an künstlicher Lunge

Mittwoch, 15. September 2021

/dpa, Christophe Gateau

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen will bis zu 20 zusätzliche Plätze für die Behandlung an einer soge­nannten künstlichen Lunge (ECMO) schaffen. Dazu soll jeder Platz mit 100.000 Euro bezuschusst werden – Schulungskosten für das Fachpersonal mit eingeschlossen, wie das Gesundheitsministerium heute mitteilte.

„Während der COVID-19-Pandemie weltweit wurde ECMO eingesetzt, um schwerstkranke Patienten zu retten, deren Lungenschädigung so schwer ist, dass die normale mechanische Beatmung versagt“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

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Eine Behandlung an der künstlichen Lunge sei in solchen Fällen die letzte Chance. „Deswegen wollen wir durch den Aufbau von zusätzlich 20 ECMO-Plätzen die intensivmedizinische Versorgung in der Pandemie und auch über die Pandemie hinaus weiter stärken.“ In der zweiten und dritten Coronawelle seien die ECMO-Kapazitäten stark ausgelastet gewesen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind in NRW aktuell 206 ECMO-Plätze gemeldet. An der künstlichen Lunge werden Patienten mit schwerem Lungenversagen behandelt. Dabei wird kontinu­ierlich Blut aus dem Körper gepumpt, außerhalb des Körpers mit Sauerstoff angereichert und anschließend wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt. Die Maschine übernimmt teilweise oder vollständig Atemfunktions­leistungen für den Patienten außerhalb seines Körpers. © dpa/aerzteblatt.de

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