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Ärzteschaft

Arztpraxen erhalten ab Oktober auch Impfstoff von Moderna

Donnerstag, 16. September 2021

/picture alliance, TNS/ABACA

Berlin – Ab Oktober wird der Bund auch Impfstoff des Herstellers Moderna an die Arztpraxen ausliefern. Grund ist, dass viele Impfzentren Ende des Monats schließen und die dort mit Moderna begonnenen Impfserien nun in den Praxen abgeschlossen werden müssen.

Darauf weist die Kassenärztliche Bundes­vereinigung (KBV) hin. Die Praxen können daher bereits bei der nächsten Impfstoffbestellung bis Dienstag 21. September zwölf Uhr Spikevax® von Moderna für die Woche vom 4. bis 10. Oktober ordern.

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Der mRNA-Impfstoff des US-Unternehmens ist seit Beginn der Impfkampagne in Deutschland im Einsatz, bislang allerdings nur in Impfzentren. Personen, die bis dahin dort nur ihre Erstimpfung mit Moderna erhalten haben, sollen nach den Plänen von Bund und Ländern die Zweitimpfung in einer Arztpraxis erhalten. Der Impfabstand zwischen Erst- und Folgeimpfung beträgt nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) vier bis sechs Wochen. Spikevax® ist für Personen ab zwölf Jahre zugelassen und kann ebenso wie der Impfstoff Comirnaty® von Biontech/Pfizer für Auffrischimpfungen verwendet werden.

Änderungen soll es auch bei der Bestellung von Impfzubehör geben. Spritzen, Kanülen sowie gegebe­nen­falls NaCL-Lösung sollen nach dem Willen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) künftig nicht mehr zusammen mit dem Impfstoff an die Arztpraxen ausgeliefert werden. Arztpraxen sollen das Zubehör entsprechend ihrem Bedarf und auch in größeren Mengen bestellen können. Die Kosten für das Impfzubehör übernimmt weiterhin der Bund.

Die Umstellung soll Anfang Oktober erfolgen. Damit müssen Praxen voraussichtlich bereits für die Impf­woche vom 4. bis 10. Oktober das Impfzubehör separat bestellen.

Die KBV kritisiert, dass Details zur Bestellung des Impfzubehörs voraussichtlich erst Anfang nächster Woche feststehen. „Ständige kurzfristige Änderungen im Bestellprozess belasten die Praxen unnötig zusätzlich“, kritisierte der KBV-Vorstandsvorsitzende, Andreas Gassen. © hil/aerzteblatt.de

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