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Ausland

Vatikan führt „Green Pass“ gegen COVID-19 ein

Montag, 20. September 2021

Ein Tourist hält am Eingang zu den Vatikanischen Museen ein Smartphone auf denen der „Grüne Pass“ zu sehen ist./dpa/AP, Riccardo De Luca

Vatikanstadt – Wer ab 1. Oktober den Vatikan besucht, muss wegen der Coronapandemie einen soge­nann­ten Green Pass vorlegen. Der digitale Nachweis, dass jemand gegen COVID-19 geimpft, genesen oder kürzlich erst negativ getestet wurde, werde nun auch bei den Einrichtungen des Heiligen Stuhls verlangt, teilte das Governatorat heute mit. Damit passt sich der Vatikanstaat der Linie der italie­nischen Regierung an. In Deutschland entspricht dem die sogenannte 3-G-Regel.

Akzeptiert werden vatikanische Bescheinigungen, das EU-weit geltende Zertifikat sowie solche anderer Staaten, insofern sie den Vorgaben entsprechen, heißt es in dem von Kardinal Giuseppe Bertello unterzeichneten Erlass.

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Die Vorschrift betrifft das Territorium des Vatikanstaates selbst wie auch alle exterritorialen Einrich­tungen in der Stadt Rom sowie in Castelgandolfo. Die Kontrollen nimmt die vatikanische Gendarmerie vor.

Von der neuen Regelung ausgenommen sind allein Gottesdienstteilnehmer, aber nur für die Dauer der liturgischen Feier. Damit wiederum übernimmt der Vatikan die Entscheidung der italienischen Bischöfe, wonach bei Gottesdiensten und Wallfahrten weiterhin keine Impfung, Genesung oder ein Test verlangt werden. Es gelten die Einlassregeln: Mindestabstand, Maske und Desinfektion der Hände. © kna/aerzteblatt.de

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