NewsVermischtesDeutlich weniger Krankenhaus­behandlungen im Coronajahr 2020
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Deutlich weniger Krankenhaus­behandlungen im Coronajahr 2020

Mittwoch, 22. September 2021

/boyloso, stock.adobe.com

Wiesbaden – Im Coronajahr 2020 sind deutlich weniger Patienten in Krankenhäusern behandelt worden. Die Zahl der stationären Behandlungsfälle und Operationen sank im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden berichtete.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 16,4 Millionen Patienten in den allgemeinen Krankenhäusern sta­tionär behandelt – 2,5 Millionen Fälle weniger als 2019. „Besonders stark war der Rückgang in der ersten Coronawelle im April 2020 mit über einem Drittel weniger stationärer Behandlungsfälle als im Vorjahres­monat“, berichteten die Statistiker.

Anzeige

Der Rückgang betraf nahezu alle Bereiche. Besonders deutlich sanken die Zahlen in jenen Fachgebieten, in denen aufschiebbare Behandlungen ausgesetzt wurden, um Kapazitäten für COVID-19-Patienten frei zu halten: in der Rheumatologie, Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde und Pädiatrie etwa jeweils um mehr als 20 Prozent. Minimal steigende Fallzahlen gab es lediglich in der Kardiologie und der Gastroenterologie.

Die Zahl der Operationen ging 2020 um 9,7 Prozent auf 6,4 Millionen zurück. Knapp 40 Prozent der statio­när behandelten Patienten des Jahres wurden operiert. Zu den häufigsten Eingriffen bei über 60-Jährigen zählten Operationen am Darm, danach folgten Eingriffe an den Gallengängen und das Einsetzen von Hüft­gelenkprothesen.

Mit oder wegen einer Coronainfektion wurden im gesamten vergangenen Jahr 176.100 Menschen behan­delt. Ein Drittel waren über 80-Jährige, ein weiteres gutes Drittel war 60 bis 80 Jahre alt. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER