NewsAuslandSprecher von US-Außenminister nach UN-Woche mit Corona infiziert
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Sprecher von US-Außenminister nach UN-Woche mit Corona infiziert

Dienstag, 28. September 2021

/picture alliance / ASSOCIATED PRESS, Kevin Lamarque

Washington – Der Sprecher von US-Außenminister Antony Blinken, Ned Price, ist nach einer Woche hochrangiger Treffen bei der UN-Generalversammlung positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Price schrieb gestern auf Twitter, er habe gestern Morgen erstmals Symptome entwickelt und sei kurz darauf positiv getestet worden. Er werde sich nun für zehn Tage in Quarantäne begeben. Price hatte Blinken in der vergangenen Woche bei vielen Treffen mit ausländischen Partnern am Rande der UN-Generaldebatte begleitet.

Anzeige

Eine Sprecherin des Außenministeriums sagte, Blinken sei bei einem Routine-Check gestern Morgen negativ auf das Virus getestet worden.

Auch niemand sonst aus der Delegation, die zur UN-Generalversammlung nach New York gereist sei, habe bislang Symptome entwickelt. Die Sprecherin betonte außerdem, Price sei seit Donnerstag nicht mehr in persönlichem Kontakt mit anderen ausländischen Delegationen gewesen. Das Risiko einer Ansteckung durch Price habe nach Einschätzung von Medizinern des Ministeriums vermutlich erst am Samstag begonnen. Price sei seit Samstag auch nicht mehr mit Blinken zusammen­gekommen.

Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte zuvor bereits eine Coronainfektion in der brasilianischen Delegation für Aufsehen gesorgt: Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Queiroga gab in der vergangenen Woche bekannt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Er hatte mit Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro an der UN-Generaldebatte teilgenommen und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Zuvor war bereits ein weiteres Mitglied der Delegation positiv getestet worden.

Bereits vor der UN-Generaldebatte hatten die amerikanischen Gastgeber die Sorge geäußert, dass Staatsgäste und ihre Delegationen aus mehr als 100 Ländern in New York das Virus verbreiten könnten. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER