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Universitätsmedizin Rostock verringert Defizit auf 4,9 Millionen Euro

Donnerstag, 30. September 2021

/picture alliance, Bernd Wüstneck

Rostock – Die Universitätsmedizin Rostock (UMR) hat ihr Defizit im vergangenen Jahr nach eigenen Anga­ben deutlich verringern können. Die größte medizinische Einrichtung des Landes weist in ihrem Jahresab­schluss für 2020 in Krankenversorgung sowie Forschung und Lehre zusammen ein negatives Ergebnis von 4,9 Millionen Euro aus, wie eine Sprecherin gestern mitteilte. Im Jahr 2019 habe das Defizit noch 28,3 Millionen Euro betragen.

Das Defizit in der Krankenversorgung allein konnte nach Angaben aus der UMR dabei von 30 auf 11 Millio­nen Euro gesenkt werden. Zu dem ausgewiesenen Gesamtminus in Höhe von 4,9 Millionen Euro hat dem­nach letztlich ein bilanzielles Plus bei der Fakultät geführt. Dieses kann etwa dadurch entstehen, dass Drittmittel für Projekte hereinkommen, aber nicht sofort wieder abfließen und dann in der Bilanz stehen.

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Anfang August 2021 hatten sich Ärzte der UMR mit einem Brief an die Schweriner Landesregierung gewandt und unter anderem auf Versorgungsprobleme in der Kinderklinik hingewiesen und Sparmaßnah­men kritisiert.

Das Land hatte als Reaktion auf den Brief zusätzliche zwei Millionen Euro für das laufende und fünf Millio­nen Euro für das kommende Jahr freigegeben. Außerdem will das Land in den kommenden drei Jahren drei zusätzliche Stellen in der Kinder- und Jugendmedizin anteilig finanzieren. © dpa/aerzteblatt.de

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