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Medizintechnik erholt sich langsam von Coronarückschlag

Donnerstag, 30. September 2021

/sdecoret, stock.adobe.com

Berlin – Reißender Absatz für Impfspritzen, weniger Nachfrage bei OP-Material: Corona hat auch die erfolgsverwöhnte Medizintechnik in Deutschland aus der Spur geworfen. Die Branche mit 235.000 Beschäftigten erholt sich erst langsam von der Krise, wie eine Umfrage unter den Unternehmen ergab.

Zwar wird demnach mit einem Umsatzplus von voraussichtlich drei Prozent in diesem Jahr das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht. Die gewohnten höheren Wachstumsraten der Vergangenheit seien aber noch nicht wieder in Sicht.

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„Einzelne Bereiche sind noch immer sehr stark von der Coronakrise betroffen“, erklärte Marc-Pierre Möll, der Geschäftsführer des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), heute. Das betreffe insbesondere Unternehmen, die OP-Material liefern. Denn um Betten für COVID-Patienten frei zu halten, hatten Kranken­häuser immer wieder planbare Eingriffe verschoben.

Dramatisch sei, dass 42 Prozent der Unternehmen in der Verbandsumfrage davon ausgehen, dass sich ihre Gewinnsituation verschlechtere. Im Vorjahr waren es 63 Prozent gewesen. Die Branche spricht von einer doppelten Krise, weil neben Corona auch Änderungen im Zulassungsverfahren für ihre Produkte die Firmen belasteten. © dpa/aerzteblatt.de

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