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Leipziger Polizei beteiligt sich an Forschungsprojekt gegen Pflegebetrug

Freitag, 1. Oktober 2021

/everythingpossible, stock.adobe.com

Leipzig – Künstliche Intelligenz und Algorithmen sollen in Zukunft Betrug in der Pflege verhindern. Die Polizei Leipzig arbeitet dafür gemeinsam mit der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft und dem Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik Kaiserslautern an dem Forschungsprojekt „PflegeForensik“.

Ziel ist es, eine Software zu entwickeln, die den Ermittlern ihre Arbeit erleichtert, wie die Polizei Leipzig heute mitteilte. Demnach ist ein Problem bei der Strafverfolgung derzeit, dass Belege meist über Papier­unter­lagen ausgestellt werden und nicht digital erfasst werden können.

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Das soll die Software ändern: Mit innovativen Verfahren soll es möglich sein, auch handschriftliche und tabellarische Einträge automatisch zu digitalisieren. Das soll einen Abgleich von Dokumenten ermög­lichen und Auffälligkeiten aufdecken.

Der Bedarf nach einer solchen Software ist laut Polizei groß. Allein 2018 entstand im Pflegedienst bundes­weit ein Abrechnungsbetrug in Höhe von knapp sieben Millionen Euro, wie die Polizei auf Basis von Daten des GKV Spitzenverbands mitteilt. Das Bundesforschungsministerium habe daher die Relevanz des Projekts erkannt und fördere dieses. © dpa/aerzteblatt.de

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